IGS nicht zerreden sondern umsetzen

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Nach der Entscheidung der IGS-Lenkungsgruppe für den Standort Gifhorn werden Politiker aus Sassenburg und Gifhorn nicht müde, mit gegenseitigen Vorwürfen in der Presse auf sich aufmerksam zu machen. Nach Ansicht der Liberalen ist der Standort einer zukünftigen IGS nur zweitrangig. Wichtig ist es, dem Willen vieler Eltern nachzukommen und die IGS nun zügig umzusetzen, damit sie im Jahr 2010 an den Start gehen kann. Jeder der beiden möglichen Standorte hat seine Vor- und Nachteile. Die endgültige Entscheidung trifft der Kreistag. Mit der IGS können sich Schüler und Eltern dann frei zwischen dem dreigliedrigen Schulsystem oder dem Besuch der IGS entscheiden. Der FDP Ortsverband Gifhorner Land wird den Aufbau der IGS konstruktiv begleiten aber auch vor kritischen Fragen nicht zurückschrecken.

Unverständlich sind nach Meinung des Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Steffen Schmidt die Äußerungen der SPD-Fraktionsvorsitzenden Frau Heider, die davon spricht, die Stadt Gifhorn würde mit Hilfe der IGS ihre Finanzen sanieren wollen. Hier wird ganz klar versucht, die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Bundestagswahlen zu täuschen. Schließlich gab es eine Entscheidung der SPD-Kreistagsfraktion, der auch Frau Heider angehört, für den Standort Gifhorn. Die Entscheidung wurde bereits vor Monaten getroffen.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt Gifhorn Gisbert Sell sollte in Zukunft versuchen, gute Arbeit im Stadtrat zu leisten anstelle durch unsachliche Äußerungen in der Presse auf sich aufmerksam zu machen. Einen Versuch wäre es wert. Die liberalen Politiker Sassenburgs benötigen seine Ratschläge jedenfalls nicht.

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