Eine Billig-IGS kann nicht funktionieren
Aktualisiert (Mittwoch, 28. Januar 2009 um 08:45) Geschrieben von: Administrator Montag, 19. Januar 2009 um 18:32
Der FDP Ortsverband Gifhorner Land hatte zusammen mit dem FDP Kreisverband Gifhorn zu einer Info-Veranstaltung zur Integrierten Gesamtschule (IGS) eingeladen. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Es wären viele Bürgerinnen und Bürger erschienen, um den Ausführungen der Referentin Marietta Purwin-Heppel (Direktorin der Heinrich Nordhoff Gesamtschule Wolfsburg) zu folgen.
Eltern, Schüler und Bildungspolitiker sind daran interessiert, für alle Schülerinnen und Schüler die bestmögliche Förderung ihrer Fähigkeiten zu erreichen. Deshalb beschäftigt sich der Landkreis Gifhorn seit einiger Zeit mit der Einrichtung einer IGS. Frau Purwin-Heppel gab einen Einblick in die Struktur und Organisation.
Besonders wichtig seit das Raumangebot und die richtige Zahl an Lehrkräften führte Purwin-Heppel aus. Nur so könne man auf die Begabung des Einzelnen achten. Erst ab der achten Klasse könne man beurteilen, wer das Abitur schafft. Frau Purwin-Heppel warnte die Politiker davor, einfach nur eine Schule umzubennen. "Das klappt nicht. Eine Billig-IGS kann nicht funktionieren."
Die HNG nimmt jedes Jahr 180 neue Schüler auf. 320 Bewerbungen liegen im Schnitt vor. Die Auslosung erfolge über die Elternvertretung unter Aufsicht der Lehrer. Es gibt kaum Schüler, die Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen.
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